Samstag, 24. Juli 2010

Der Mann und sein Fleisch – Grillen wie ein Weltmeister

LUFTENBERG. Es ist ein regnerischer Samstag, als mehr als zwanzig Teilnehmer auf den Grill-Champion Georg Mayr warten. Die Veranstalter Monika Reiter und Franz Renner sind bestens gerüstet. Aus der Gartenparty wird eine Garagenparty. Alle sind gespannt, was der Staatsmeister aus dem Kremstal zu bieten hat.

Staatsmeister Georg Mayr rät seinen
„Schülern“ zu einem Kugelgrill mit Deckel.
(Foto: Schulungsinstitut R+R)

Erwartungsgemäß besteht die Mannschaft der Lern­hungrigen aus Männern. Laut Studien würden am Grillrost männliche Urinstinkte geweckt. Thematisch gehe es um den wilden Mann, der für die Nahrungsaufnahme hart arbeiten müsse und der für die Versorgung der ganzen Gruppe verantwortlich sei. Darüber hinaus tut Mann lieber Dinge, die sichtbar sind. Das ist prestigeträchtiger als die Arbeit hinter Fenstern und Türen. Wenn es jedoch um die Zubereitung der Salate gehe oder nach dem Grillen um das Aufräumen und den Abwasch, dann sind die Frauen gefragt. Wie dem auch sei – in Luftenberg bestätigt sich die These, dass Grillen Männersache ist: Von den mehr als zwanzig Teilnehmern sind lediglich drei weiblichen Geschlechts. Egal ob das Hantieren mit der Brat­wurst­zange eine Schnittstelle zwischen gestern und heute darstellt: Der würzige Geruch von brutzelndem Fleisch macht den Mund wässrig.

Es muss nicht immer Bratwurst sein

„Dass ihr mir immer aufpasst beim Geflügel! Mit nix anderem in Berührung bringen, wegen der Salmonellen“, ruft der Meister, als er sein Bierdosenhendl (das ganze Huhn wird über eine stehende, geöffnete Dose gestülpt) vorbereitet: Ein Gaumenkitzel erster Klasse - selbst die Hühnerbrust ist unvergleichlich saftig. Doch nicht nur Fleisch landet auf dem Rost. Das Grillmenü liest sich wie eine Speisekarte eines Erste-Klasse-Restaurants: Pizza, Huhn Cajun, Grillkäse im Zucchinimantel, Tomaten mit Frischkäse, Schweinsbraten mit Schmorgemüse und Folienerdäpfeln, gegrillte Bananen mit Cointreau und Marmeladetascherl. Dazu versorgt der Meister die Hobbygriller mit jeder Menge Tipps und Tricks: „Wenn du keinen Pizzastein hast, eine Alu-Tasse verkehrt rum tut´s zur Not auch. Und wennst Spießerl magst, tust die Holzspieße vorher eine Stunde im Wasser einweichen. Dann löst sich das Fleisch ganz leicht.“ Die Teilnehmer sind begeistert. Natürlich wird auch die Frage gestellt, ob Grillen mit Holzkohle oder Gas besser sei.

Holzkohle oder Gas

Das sei keine Geschmackssache, sondern die Frage, ob das Feuer für das Ambiente nötig sei, meint Georg Mayr. Der Geschmack soll ja schließlich nicht von der Kohle kommen, sondern von dem Umstand, dass das austretende Eiweiß karamellisiert – davon käme der typische Grillge­schmack. So mancher Holzkohlenfreak lässt sich daraufhin bekehren. „Aber wurscht – Feuer­löscher wa sicha nia a Fehler. Jo – und jetzt wird´s daun zum Essen“, fordert er auf und kurz darauf wird es ganz still. Jetzt steht Genießen auf dem Programm.


Dieser Artikel wurde von Tips (2010-07-28) veröffentlicht. Downlaod der 'Perger Tips'-Gesamtausgabe (30. Woche 2010).

Mittwoch, 28. April 2010

Gewerbeschau im Aktivpark

Rundum zufrieden: Die hoch gelegte Latte mit 10.000
Besuchern wurde übertroffen. (Foto: Tips)

ST. GEORGEN/GUSEN. Beeindruckende Gewerbeschau ging erstmals im Aktiv­park über die Bühne.

Die Gewerbeschau 4222 ging am vergangenen Wochenende bereits zum vierten Mal in Szene. Der Erfolg gibt dem Wirtschaftsförderungsverein als Organisationsteam Recht. „Das Ambiente im Aktivpark ist unvergleichlich attraktiver als im Zelt, wo es die letzten Jahre stattgefunden hat. Der Zuspruch von den 48 Ausstellern und den rund 10.000 Besuchern war sicher auch deshalb enorm“, ziehen die Obmänner Georg Gerstmair und Gerhard Kaltenbrunner ein erstes Resümee.

Die strahlenden Haupt­
gewinner. (Foto: Tips)

Von der Wirtschaftskraft der drei 4222-Gemeinden und seiner Produkt- und Leistungsvielfalt zeigte sich auch Wirtschaftskammerpräsident Rudolf Trauner auf einem Rundgang mit den Bürgermeistern mehr als beeindruckt. Bei der Schlussverlosung ging der Hauptpreis, 150 Quadratmeter Tondach von der Fa. Kaltenbrunner, an Kerstin Mulle aus Luftenberg, die mit Mama Birgit und Bruder Andreas den Preis entgegennahm und übrigens „bestens brauchen“ kann.









Dieser Artikel wurde von Tips (2010-04-28, Seite 13) veröffentlicht. Downlaod der 'Perger Tips'-Gesamtausgabe (17. Woche 2010).

Samstag, 24. April 2010

"Gewerbeschau neu" im Aktivpark

ST. GEORGEN/GUSEN. Vom 24. bis 25. April 2010 werden sich wieder rund 40 Aussteller aus den Gemeinden Langenstein, Luftenberg und St. Georgen/Gusen bei der Gewerbeschau präsentieren.

Im Akivpark 4222 wird vom 24. bis 25. April die
„Gewerbeschau neu“ präsentiert. Die Veranstalter
wollen mindestens 10.000 Besucher begrüßen.
(Foto: Aktivpark 4222)

Diesmal in einem neuen Ambiente, nämlich im Aktivpark 4222, und vom bisherigen Herbsttermin wandert die Ausstellung in das Frühjahr.

Bunter Branchenmix

Mit der „Gewerbeschau neu“ wird dem Wunsch der Aussteller nach einer hochwertigen Präsentation Rechnung getragen. Das neue Konzept wird auf die gesamte Nutzung des Aktivparks 4222 ausgelegt, die Gewerbebetriebe aus den drei „4222er-Gemeinden“ bieten einen breiten Branchenmix und werden dem Publikum zeigen, was die heimischen Unternehmen alles zu bieten haben. Einmal mehr soll darauf hingewiesen werden, dass der „Einkauf im Ort“ mehr als nur ein Schlagwort ist.

Wirtschaftlicher Impuls für die Region

Der Wirtschaftsförderungsverein 4222 arbeitet mit Hochdruck an den Details zur „Gewerbeschau neu“, schließlich erwarten sich die Aussteller davon einen merklichen wirtschaftlichen Impuls für die Region. Die geplanten Themen- bzw. Ausstellungsbereiche umfassen Bauen, Wohnen, Energiesparen, Kraftfahrzeuge, Lifestyle sowie Ernährung, Gesundheit und Fitness. Umrahmt mit Fachvorträgen, Produktvorführungen sowie einem Unterhaltungsprogramm und weiteren Aktivitäten wollen die Mitglieder des Wirtschaftsförderungsvereines 4222 dafür sorgen, zumindest 10.000 Besucher für die heimischen Betriebe zu begeistern. Ausstellerinformationen gibt es beim Obmann Georg Gerstmair bzw. direkt bei Messe & Zeltdesign Heinrich Ebersteiner, Telefon 07237/6020 oder per E-Mail an zelt@ebersteiner.at.


Dieser Artikel wurde von Tips (2010-02-24, Seite 21) veröffentlicht. Downlaod der 'Perger Tips'-Gesamtausgabe (8. Woche 2010).